Silke Aichhorn veröffentlicht alle 365 Tage im Jahr ein neues Harfen-Solo

Aus Liebe zu ihrer Musik wuchtet sie ein 40 Kilo schweres Instrument kilometerweit durchs Land. Für mehr als 100 Konzerte im Jahr von Amrum bis Zell am See. Silke Aichhorn ist Harfen-Solistin.

Nur wenige auf der Welt spielen die Himmelsmusik der Engel so virtuos wie sie. Klassische Stücke genauso wie swingende oder jazzige. Ihre Mission: Die Harfe passt nicht nur zu Weihnachten, hat immer Saison.

Seit Anfang des Jahres postet sie täglich auf Social Media – 365 Tage lang – ein neues Harfen-Stück. Um ihre Harfe in spektakulärer Landschaft zu positionieren, klettert Silke Aichhorn auf Berge, watet durch Flussufer, durchstreift Wiesen und Wälder.

Bei Sonne, Wolken oder Schnee. Auf ihren Fotos sieht man natürlich nur eine handliche Mini-Harfen-Version. Nicht die empfindliche 185 Zentimeter hohe, 40 Kilo schwere Original-Harfe aus Holz, Metall und 47 Saiten, auf der sie später in architektonisch beeindruckenden Räumen jeweils ein Ein-Minuten-Musikvideo aufnimmt.

Wenn die Fingerspitzen von Silke Aichhorn die Saiten ihrer Harfe berühren, breitet sich der Ton aus. Ein Aufblühen von Schwingung. Scheinbar mühelos wie ein Sonnenstrahl, der über eine Wasseroberfläche gleitet.

Stets mit feinem Nachhall und jedes Mal überraschend, weil diese Virtuosität kaum jemand erwartet hat. Abwechselnd Freude, Dramatik, Spritzigkeit, Besinnlichkeit oder Lebenslust.

Himmel, Heimat und tägliche Harfen-Videos

Die musikalische Ausnahme-Leistung von Silke Aichhorns „Harpchallenge“ besteht jedoch nicht nur in ihrem meisterlichen Spiel: „Ich spiele auch Stücke, die nie für die Harfe geschrieben wurden“, erläutert die Spitzenmusikerin die Herausforderung.

Silke Aichhorn mit ihrer Harfe

Silke Aichhorn mit ihrer Harfe / © silkeaichhorn.de – Sven-Kristian Wolf

Tatsächlich handelt es sich um die Erschließung von weltweitem Neuland. Denn was kaum jemand weiß: „Die großen Komponisten haben kaum Harfen-Stücke hinterlassen.“ Silke Aichhorn sucht sich Noten für andere Instrumente, richtet diese für die Harfe ein, erprobt die Spielbarkeit.

Oder arrangiert bekannte Harfen-Musik auf eine videotaugliche Ein-Minuten-Länge. Die musikalische Magie, die daraus entsteht, fühlt das Live-Publikum von Silke Aichhorns unzähligen Solo-Konzerten in Nord, Süd, Ost oder West direkt.

Groß gewachsen, von schlanker Figur und mit langem, brünettem Haar mag sie dem Klischee der attraktiven Himmelsbotin entsprechen. Tatsächlich ist die gebürtige Bayerin unglaublich bodenständig, sehr heimatverbunden, an- wie zupackend und enorm humorvoll, wenn sie von ihren Erlebnissen mit ihrer Harfe amüsant erzählt.

Unter dem Titel „Lebenslänglich Frohlocken“ hat sie schon zwei Bücher mit Anekdoten gefüllt. Ein drittes ist bereits in Arbeit. Ihre Fans wollen mehr, mehr, mehr. Silke Aichhorns Diskographie zählt mittlerweile 34 CDs, zwei Bücher und mehr als 400 Videos auf Youtube.

In der internationalen Harfenszene ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Genauso, wie ihre persönliche „Harpchallenge“ auf Social Media: Morgen, pünktlich um 18 Uhr, postet sie wieder ein neues Harfenstück.

Das Guinnessbuch der Weltrekorde prüft aktuell die Einmaligkeit. Sie sagt: „Ich will zeigen, was mein Instrument kann.“ Auch, wenn ihr Leben für die Harfe eher Hochleistungssport als Engelsdasein bedeutet.

  • Instagram: instagram.com/silkeaichhorn
  • YouTube: youtube.com/@SilkeAichhornharp
  • Website: silkeaichhorn.de

Quelle / Fotos: silkeaichhorn.de

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