7,300 Millionen Zuschauer sahen beim Deutschen Desaster zu

6,536 Millionen Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer waren gestern Abend (Sonnabend, 24. Mai) im Ersten dabei, als das Finale des Eurovision Song Contest live aus Turin übertragen wurde. Der Marktanteil der vierstündigen Show aus Italien lag im Ersten insgesamt bei 32,7 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen betrug er sogar 65,8 Prozent (0,870 Millionen).

Bei ONE haben das Finale weitere 0,764 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ab 3 Jahre verfolgt (3,8 Prozent Marktanteil). Insgesamt haben so 7,300 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer das Finale aus Turin im linearen Fernsehen in der ARD gesehen. In der Spitze hatten 8,790 Millionen Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer das Erste oder ONE eingeschaltet.

Der ESC lief zudem im Livestream bei eurovision.de, der ARD Mediathek und der Deutschen Welle. Nutzungszahlen liegen noch nicht vor. Malik Harris beendete den Wettbewerb mit Platz 25 für Deutschland. Malik Harris: „Der ESC ist ein Fest, um zusammen Musik zu zelebrieren. Und mir war klar; der ESC ist viel mehr als ein Wettbewerb. Ich bin schon enttäuscht über das Ergebnis – aber trotzdem: Ich habe so viele schöne Sachen erlebt, dass ich gleich morgen wieder mitmachen würde.

Altes Fernsehgerät
Besser das nächste Mal den Fernseher aus lassen? / © pixabay.com Pexels

Enttäuscht (wie immer), aber Freude an der Show

Ich habe das gemacht, was mich erfüllt: Musik. Und ich bin wahnsinnig froh, dass die Ukraine gewonnen hat – das ist ein wichtiges Zeichen.“ Alexandra Wolfslast, Leiterin der deutschen ESC-Delegation: „Der Eurovision Song Contest 2022 war ein europäisches Fest mit starken Musiktiteln und Auftritten, Malik Harris hat ‚Rockstars‘ hervorragend präsentiert. In Deutschland kam der Song im Radio und im Streaming sehr gut an.

Wir sind enttäuscht, dass der Auftritt nicht besser bewertet wurde. Malik Harris danken wir von ganzem Herzen für sein großartiges Engagement, er hat alles gegeben! Und wir sind uns sicher, dass ihn trotz der Platzierung eine großartige Karriere erwartet. Dem Kalush Orchestra aus der Ukraine gratulieren wir zum verdienten Sieg. Für den ESC 2023 sind wir bereits in Planung, wie wir das Auswahlverfahren gestalten.“

Den „Countdown für Turin“ mit Barbara Schöneberger um 20.15 Uhr im Ersten live aus Hamburg hatten 3,458 Millionen Zuschauer*innen eingeschaltet (Marktanteil: 15,3 Prozent). Bei der „ESC – Aftershow“ im Anschluss an das Finale waren im Schnitt 2,336 Millionen Zuschauende dabei (Marktanteil: 31,9 Prozent).

Quelle / Fotos: eurovision.de / © pixabay.com

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