Klassik 2020: Innovative Konzertprogramme von Kristjan Järvi und Baltic Sea Philharmonic

Nach einem spektakulären Start ins neue Jahrzehnt, als das Baltic Sea Philharmonic am 4. Januar bei einem Benefizkonzert in der Hamburger Elbphilharmonie mit der britischen Band Bastille Popgeschichte schrieb, rüsten sich Orchester und Kristjan Järvi für weitere aufregende Abenteuer im Jahr 2020.

Das Baltic Sea Philharmonic setzt auch in diesem Jahr seinen Erfolgsweg in der internationalen Musikszene fort, und schafft einzigartige, transformative Konzerterlebnisse für ein Publikum in ganz Europa und darüber hinaus.

Zwei neue große Tourneen – „Midnight Sun“ im Juni und Juli und „Nordic Pulse“ im September – führt die Musiker aus den zehn Ostseeanrainerstaaten zu atemberaubenden Konzerthallen und internationalen Musikfestivals, wie der Berliner Philharmonie (23. Juni), dem „Sterne der weißen Nächte“ Festival in St. Petersburg (28. Juni), der Elbphilharmonie (5. September), dem Beethovenfest Bonn (5. und 6. September) oder dem Usedomer Musikfestival (12. September).

„Midnight Sun“ und „Nordic Pulse“ – Neue Impulse aus dem Norden

„Midnight Sun“ und „Nordic Pulse“ 2020 folgen im Geiste den Tourneen des Orchesters im Jahr 2019, bei denen das Baltic Sea Philharmonic neben auffälligen, neuen Arrangements klassischer Meisterwerke, auch atemberaubende zeitgenössische Werke zur Uraufführung brachte, zusammen mit Ton- und Lichtdesignern eindrucksvolle Konzerterlebnisse schuf und die Kommunikation zwischen Musikern, Dirigent und Publikum veränderte, indem es die Bühne von Notenständern befreite und ganze Konzerte aus dem Gedächtnis, im Moment entstehen ließ.

Kristjan Järvi erklärt: „Alle unsere Touren basieren konzeptionell darauf, eine besondere Konzerterfahrung zu kreieren. Wir konzentrieren uns nicht nur auf das Repertoire oder die Solisten, sondern vor allem auch auf die Stücke, die als Setliste zusammen eine Idee verkörpern.

‚Nordic Pulse‘ und ‚Midnight Sun‘ handeln vom neuen Impuls des Nordens, den wir vermitteln wollen. Dieser Impuls wird durch das Orchester übertragen, das klassische Konzertkonventionen über Bord wirft und herausfordert, sich von Traditionen und überkommenen Vorbildern zu lösen.“

Mari Samuelsen spielt mit dem Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi in der Berliner Philharmonic. Foto: Peter Adamik
Mari Samuelsen mit d. Baltic Sea Philharmonic u. Kristjan Järvi / Berliner Philharmonic. Foto: (c) Peter Adamik

„Midnight Sun“ ist inspiriert von der Sonne, die in den Nächten des Nordens nie untergeht, ein Phänomen, das die nordischen Gemeinschaften verbindet. Die „Midnight Sun“-Tour durch Deutschland und Russland im Juni und Juli 2020 vereint das Baltic Sea Philharmonic dafür wieder mit der norwegischen Violinistin Mari Samuelsen, die das Orchester bereits 2019 mit großem Erfolg begleitete.

Das Programm, mit Musik von Rautavaara, Pärt, Max Richter, Kristjan Järvi, Tschaikowsky und Strawinsky, bringt das Ensemble auf zwei international renommierten Festivals und in einem herausragenden Konzerthaus zum Klingen: die Berliner Philharmonie (23. Juni), der Kissinger Sommer (26. Juni) – mit Schulkonzerten in Bad Kissingen (26. Juni) – und das „Sterne der Weißen Nächte“-Festival in St. Petersburg (28 Juni).

Im September bereist das Baltic Sea Philharmonic Deutschland und Italien mit „Nordic Pulse“, ein Programm, inspiriert von der Natur und nordischen Landschaften. Ein Höhepunkt der Tournee sind zwei Konzerte beim Beethovenfest Bonn (5. und 6. September), zu denen das Orchester an den Feierlichkeiten zu Beethovens 250. Geburtstag teilnimmt.

In Deutschland kehrt das Baltic Sea Philharmonic an seinen Geburtsort, dem Usedomer Musikfestival zurück und spielt dort im historisch bedeutsamen Kraftwerk Peenemünde (12. September). Den rasanten Puls des Nordens erleben Besucher auch beim Musikfestival in Meran (10. September) in Italien.

Zu allen „Nordic Pulse“-Konzerten spielen Solisten des Orchesters. Die Tour präsentiert neben Werken von Beethoven, Grieg and Kristjan Järvi auch eines der charakteristischsten Stücke des Ensembles, Kristjan Järvis Neufassung von Tschaikowskys Ballett „Dornröschen“ als dramatische Symphonie.

Auswendig spielen – das Orchester als Kunstform weiterentwickeln

Seit das Baltic Sea Philharmonic im August 2017 auf der Ostseeinsel Gotland Strawinskys „Der Feuervogel“ als erstes Orchester überhaupt auswendig lernte, machte es sich schnell für seine unvergesslichen Aufführungen einen Namen. Im Jahr 2020 wird das Ensemble jedes Konzert auswendig spielen, wobei die meisten Programme auch ohne Unterbrechung aufgeführt werden und so einen kontinuierlichen Musikfluss erzeugen.

Ohne Notenständer auf der Bühne, der größte Teil des Orchesters stehend, können sich die Musiker frei bewegen und direkter miteinander, mit dem Dirigenten und dem Publikum kommunizieren. Kristjan Järvi: „Auswendig zu spielen ist nicht dazu da, um zu beeindrucken oder zu zeigen, dass wir die Fähigkeit haben, uns komplexe Partituren zu merken. Es geht darum, das Orchester als Kunstform weiterzuentwickeln und einen lebendigen, atmenden Organismus zu schaffen.“

Baltic Sea Philharmonic – eine Revolution in Musik und Kultur

Seit seiner Gründung 2008, initiiert durch das Usedomer Musikfestival, realisierte das Baltic Sea Philharmonic über 100 Konzerte vor mehr als 115.000 Konzertgängern in 15 Ländern – von Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei tritt das Baltic Sea Philharmonic an, die Präsentation und Aufführung von Musik im 21. Jahrhundert zu revolutionieren.

Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi strahlen die Aufführungen ansteckende Leidenschaft und Energie aus und sind Spektakel, die Klang-, Licht- und Projektionskunst, aber auch Choreografien zu einzigartigen Konzerterfahrungen verschmelzen.

Mehr als das, ist das Baltic Sea Philharmonic eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt und eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn Ländern, die ebenso mühelos geographische, wie historische Grenzen überwindet. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis vom Orchester weiter als je zuvor.

Pressekontakt: Alexander Datz,
Pressesprecher Baltic Sea Music Education

Foundation e. V., Mobil: +49 176 741 61 157
www.bmef.eu

Foto / Quelle: www.bmef.eu, Baltic Sea Music Education

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