Asklepios schließt weiteres Digitalisierungsprojekt ab

Asklepios baut seine Vorreiterrolle als digitaler Gesundheitskonzern weiter aus und setzt im Rahmen der Strategie Digital HealthyNear nun auch im Bereich der betriebswirtschaftlichen Prozesse neue Maßstäbe.

Im September wurde für zunächst 76 Kliniken und Servicegesellschaften das moderne Enterprise resource planning (ERP)-System S/4HANA auf Basis von SAP eingeführt und damit der erste von zwei Transformationsprozessen im Bereich digitaler Verwaltung erfolgreich abgeschlossen.

Asklepios schließt weiteres Digitalisierungsprojekt ab
Asklepios schließt weiteres Digitalisierungsprojekt ab

Mithilfe der neuen Plattform werden unter anderem Bestell-, Liefer- und Rechnungsprozesse, die in den Krankenhäusen bislang sehr unterschiedlich gehandhabt wurden, vereinheitlicht und zugleich deutlich verbessert.

Darüber hinaus ermöglicht die Software in Echtzeit operative und strategische Entscheidungen zu treffen sowie neue Geschäftsmodelle entlang der Wertschöpfungskette zu unterstützen. Was zunächst nach nicht mehr als neuer Software klingt, dient der Klinikgruppe als technisch hoch leistungsfähiges betriebswirtschaftliches „Gehirn“, von dem aus weitere Digitalisierungsprojekte möglich werden.

„Wir haben in den letzten Jahren gezielt in den Bereich digitaler Patientenangebote investiert. Nun bringen wir auch unsere internen Finanz- und Managementprozesse in die digitale Gegenwart“, sagt Kai Hankeln, CEO der Asklepios Gruppe. „Unser primäres Ziel der Digitalisierung von Prozessen lautet: Wir wollen Mitarbeiter entlasten und in kritischen Bereichen wie Beschaffung, Logistik und Versorgung so schnell und intelligent agieren, wie es die Technologie zulässt. Unser neues System bringt uns hierbei auf ein neues Level“, so Hankeln.

Durch das 18-monatige Transformationsprojekt wurden heterogene Strukturen beseitigt und Standardprozesse festgelegt, die für mehr Transparenz und übersichtlichere Verantwortlichkeiten sorgen. Ein Modell, von dem nicht nur die Asklepios Mitarbeiter, sondern auch Hersteller, Lieferanten und Partner profitieren – Bedarfsplanung und Disposition geschehen in Echtzeit, Bestände an Medikamenten und Schutzausrüstung können sehr viel schneller aufgestockt werden.

„Mit unserem Konzern-ERP auf Basis SAP S/4HANA haben wir die Finanzkennzahlen der Unternehmensgruppe vom Beleg bis zur Konsolidierung zu jedem Zeitpunkt immer aktuell im Blick. In unserem Sektor sind wir damit Vorreiter“, so Hafid Rifi, CFO von Asklepios.

Insgesamt 76 Gesellschaften wurden im Rahmen der ersten Transformationsphase nunmehr auf das neue System umgestellt. Im kommenden Jahr werden dann mit den Hamburger Asklepios Kliniken auch alle weiteren Gesellschaften in das System wechseln.

Foto: John Schnobrich, Unsplash

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