Wie man eine Sport-Agentur gründet

Die Arbeit einer Agentur wird rein rechtlich als Vermittlungsleistung angesehen, die in den verschiedensten Bereichen angesiedelt sein kann. So gibt es Werbe-, Promotion-, Marketing-, Vermittlungs-, Handels- oder auch Versicherungs-, Model- wie aber auch sogenannte Sport-Agenturen.

Möchte man ein derartiges Unternehmen im Dienstleistungsgewerbe gründen, so ist es zu Beginn wichtig, dass man sich die Frage stellt, welche Rechtsform gewählt werden soll. Agenturen werden in der Regel als UG (haftungsbeschränkt) oder auch als GbR oder GmbH gegründet. Denkbar ist aber auch die Eröffnung als Einzelunternehmen.

An Fussball führt kein Weg vorbei
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Worauf vor der Gründung einer Sport-Agentur geachtet werden sollte
Zu Beginn stellt sich natürlich die Frage, wie viel Geld dem Gründer zur Verfügung steht, wenn dieser eine Sport-Agentur ins Leben rufen möchte. Selbstverständlich hat man Ausgaben, die man entweder mit dem Ersparten deckt oder im Zuge einer Finanzierung begleicht.

Gründet man eine Sport-Agentur, so ist klar, in welcher Branche man aktiv sein sollte, um auch Kunden zu gewinnen – nämlich in der Sport-Branche. Hier kann man jedoch noch unterscheiden, ob es sich um Sommer- oder Wintersportler handeln sollte; sehr wohl kann man sich im Vorfeld auch auf bestimmte Sportarten konzentrieren. In weiterer Folge kommt es zum Aufbau eines Kunden- wie auch Kooperationsnetzwerkes.

Gibt es potentielle Kunden und/oder Kooperationspartner?
Zu Beginn dreht sich natürlich alles um die Geschäftsidee. Das heißt, verfügt man über ein derartiges Wissen, dass man überhaupt ein seriöser Ansprechpartner werden kann, wenn man eine Sport-Agentur ins Leben gerufen hat? Zudem geht es auch darum, ob man überhaupt die Fähigkeit besitzt, eine Agentur zu leiten, Aufträge zu gewinnen und diese auch ausführen zu können.

Zudem geht es auch um die Frage, ob es schon potentielle Kunden gibt, mit denen schon Kontakt aufgenommen wurde. Denn am Ende ist klar, dass man nur dann erfolgreich wirtschaften kann, wenn man auch genügend Aufträge bekommt – also Kunden an seiner Seite hat, die die Dienstleistungen der Agentur auch in Anspruch nehmen wollen.

Genau deshalb ist es auch so wichtig, dass ein Kooperationsnetzwerk aufgebaut wird. Wer Kooperationspartner hat, der hat automatisch mehr Chancen, noch mehr Leute zu gewinnen, die die Dienstleistungen der Sport-Agentur in Anspruch nehmen wollen.

Die Frage nach der Rechtsform
In der Regel spielt es keine Rolle, über welches branchenspezifisches Know-How der Gründer einer Sport-Agentur verfügt. Man muss, sofern man eine Sport-Agentur gründen will, auch keine fachkundlichen Nachweise erbringen. Viel wichtiger ist die Beantwortung der Frage, ob man eine gewerbesteuerfreie Gründung als Freelancer durchführen kann.

Doch diese Frage wird nicht vom Gründer der Sport-Agentur beantwortet – hier ist das Finanzamt an der Reihe, das die Entscheidung anhand des vorgebrachten Lebenslaufs trifft. Geht das Finanzamt davon aus, dass der Gründer der Sport-Agentur eine gewerbliche Tätigkeit anstrebt, so muss in weiterer Folge eine Gesellschaft gegründet werden.

Bei der Rechtsform gibt es hingegen keine Vorschriften – so steht dem Gründer der Agentur also frei, ob er eine Personengesellschaft (etwa eine OHG) oder eine Kapitalgesellschaft (beispielsweise eine AG oder GmbH) gründet. Am Ende hängt die Antwort auf die Frage, für welche Rechtsform man sich entscheidet, von den expansiven wie auch finanziellen Möglichkeiten ab.

Auch auf externe Dienstleister zugreifen können
Auch auf externe Dienstleister zugreifen können

Auslagern und gegebenenfalls wieder in die Agentur integrieren
Vor allem in der Gründungsphase ist es besonders empfehlenswert, wenn man auch auf externe Dienstleister zurückgreifen kann. Bei dem sogenannten Outsourcing besteht die Möglichkeit, dass man Teile auslagert, sodass man einerseits flexibel bleibt, andererseits aber auch bei den Kosten einsparen kann.

Werden nach der Gründung der Agentur mehr Aufträge angenommen, so können natürlich Bereiche, die man im Vorfeld ausgelagert hat, wieder in das Unternehmen integriert werden.

Ein gutes Beispiel wäre an dieser Stelle eine Art Rechtsabteilung: Ob internationales Sportrecht oder auch Vertragsgestaltung – während der Gründungsphase können rechtliche Aspekte von einem juristischen Kooperationspartner übernommen werden, wobei eine Rechtsabteilung dann wieder in die eigene Agentur integriert werden kann, wenn diese eine dementsprechende Größe erreicht hat.

Foto: Redaktion

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