Weihnachtseinkäufe finanzieren: Kredite als beliebte Wahl

Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange und sorgt für klingelnde Kassen. Und wenn das Sparschwein streikt, steht immer noch der Kreditmarkt zur Verfügung. Dass dieser Weg immer beliebter wird, ist angesichts der Zinssätze keine Überraschung.

Niedrige Leitzinsen als Basis für das Kreditgeschäft

Trotz aller Verlockungen beim Weihnachts-Shopping bleibt es ein Fakt, dass viele deutsche Bürger auf ihr Geld achten müssen. Dem Konsum sollen finanzielle Engpässe jedoch nicht im Wege stehen – vor allem dann, wenn es um Geschenke geht.

Konsumentenkredite schaffen Abhilfe, und das nicht erst seit gestern. Seit den extremen Zinssenkungen sind Kredite zu Instrumenten für viele Zwecke geworden; ob Einkäufe, Autos, Urlaube, Umschuldungen oder Hochzeiten, drängt sich das geliehene Geld förmlich auf.

Doch vor dem Kredit steht immer noch die Kreditwürdigkeit. Diese entscheidet darüber, ob der Kredit überhaupt bewilligt wird. Interessenten sollten sich deswegen zunächst über ihren Finanzstatus informieren.

Niedrige Leitzinsen als Basis für das Kreditgeschäft
Die niedrigen Zinsen sind mehr als verlockend

Immerhin hilft das Internet dabei gerne aus: Plattformen wie Score Kompass ermöglichen eine kostenlose Score-Abfrage, bei der das komplexe Thema auf das Wesentliche reduziert wird. Nämlich auf eine Zahl zwischen 100 und 600, die die Kreditwürdigkeit repräsentativ widerspiegelt.

Es ist von Vorteil, den Score zu kennen, bevor die erste Kreditanfrage gestellt wird, da unliebsame Überraschungen dadurch vermieden werden. Und: Wer bei der Abfrage sieht, dass die Kreditwürdigkeit noch Luft nach oben aufweist, der kann den Score optimieren, bevor es an die Kreditsuche geht.

Deutsche nehmen weiterhin Kredite auf

Doch glücklicherweise ist die Kreditwürdigkeit für die meisten Deutschen kein Hindernis. Auskunfteien wie die SCHUFA oder Arvato haben zu über 90 Prozent aller Bundesbürger ausschließlich positive Daten gespeichert; der Konsumentenkredit wird also zum massentauglichen Helfer.

Wie gerne Verbraucher die Möglichkeiten des heutigen Markts wahrnehmen, zeigen die folgenden Zahlen: Laut Statista haben deutsche Privatpersonen mehr als 1,1 Billionen Euro an Krediten aufgenommen. Dies entspricht weit über 10.000 Euro pro Person (gerechnet auf 81 Millionen Bürger). Noch vor 15 Jahren waren es rund 10 Prozent weniger – der Hang zu Krediten ist also keine Einbildung, sondern ein objektiver Fakt.

Eine weitere Option, die Weihnachtsgeschenke mit fremdem Geld zu finanzieren, ist der Dispo des Girokontos. Allerdings sprechen die Zahlen auch hier eine klare Sprache: Dispo-Kredite sind durchweg teurer als normale Ratenkredite.

Letztere kosten je nach Angebot zwischen 1 und 2 Prozent, während der Dispo (abhängig von der Bank) um ein Vielfaches teurer ist. Falls die Entscheidung pro geliehenem Geld also getroffen ist, lohnt es sich in jedem Fall, den Kreditmarkt zu untersuchen, bevor der Dispo ausgeschöpft wird.

Foto: ©istock.com/shironosov

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