Mautstationen ignorieren! Wie gehts mit dem Wohnmobil schrankenlos durch Europa?

Im grenzenlosen Europa müssen Urlauber immer noch unfreiwillige Stopps einlegen, um Mautgebühren zu entrichten. Das hält auf und nervt die Reisenden. Landesspezifische Mautboxen sind zwar ein guter Ansatz, gelten aber eben nicht für ganz Europa. Mit der Camper Mautbox XXL, die die ADAC SE in Kooperation mit DKV Mobility ab sofort anbietet, gehört dieses Problem für Fahrer von großen Wohnmobilen über 3,5 Tonnen der Vergangenheit an, denn sie funktioniert länderübergreifend.

Die Camper Mautbox kann man einfach online für eine Jahresgebühr von 99 Euro bestellen. Schnellbesteller bis 31. Juli 2022 sparen sich die Aktivierungsgebühr in Höhe von 19,90 Euro. Die Camper Mautbox wird im Wohnmobil an der Windschutzscheibe platziert, an den Zigarettenanzünder angeschlossen oder mit der fahrzeugeigenen Stromversorgung fest verbunden und schon kann es losgehen.

Mann präsentiert Mautbox
Eine Box die viele Schranken öffnet / © DKV Mobility / Fotograf: ADAC SE

Wie und wo funktioniert die Box?

Die Maut wird dann automatisch streckenabhängig abgerechnet, man kann einfach an den Mauthäuschen Europas auf den gekennzeichneten Spuren vorbeifahren. Die Mautbox kann derzeit bereits elf Mautsysteme in neun europäischen Ländern abrechnen. Dazu gehören:

Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Portugal, Polen, Ungarn sowie die Warnowquerung in Rostock, der Herrentunnel in Lübeck und der Liefkenshoektunnel in Belgien. Die streckenabhängigen Mautgebühren werden je nach Verbrauch abgerechnet, auf den Bruttoumsatz wird ein Service-Entgelt in Höhe von fünf Prozent berechnet.

Quelle / Fotos: adac.de

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