Ob Küstenstraßen, Bergpässe oder Kulturstopps: Für alle, die Europa am liebsten hinter dem Lenkrad entdecken, hat Mietwagen-Anbieter Sunny Cars sechs außergewöhnliche Roadtrip-Ideen zusammengestellt – vom lebhaften Spanien über die stilvolle Provence bis ins raue Norwegen.
Die schönsten Routen des Kontinents verbinden Naturerlebnisse mit bekannten Städten und weniger überlaufenen Zwischenstopps. Wer die Touren entspannt angehen möchte, plant idealerweise mehrere Übernachtungen unterwegs ein – so bleibt genügend Zeit für spontane Abstecher, Aussichtspunkte und Stopps entlang der Strecke.
Portugal: Algarve und Atlantik
Vom Startpunkt Faro mit dem Naturraum Ria Formosa geht es auf Roadtrip in Portugal entlang der Algarve-Küste mit ihren Buchten und Klippen weiter Richtung Norden. Unterwegs wechseln sich goldene Strände, versteckte Felsbuchten und lebendige Küstenstädtchen ab – ideal für alle, die Fahrspaß und entspanntes Urlaubsgefühl kombinieren möchten.
Highlights entlang der 450 Kilometer langen Strecke sind unter anderem die Benagil-Höhle, der „Weg der Sieben Täler“ sowie ruhige Abschnitte im Alentejo, wo die Atlantikküste oft ursprünglicher wirkt als an den bekannten Hotspots.
Wer den Roadtrip bewusst entschleunigt, plant zusätzliche Stopps für kurze Küstenwanderungen oder Sonnenuntergänge ein – bevor die Tour schließlich in Lissabon endet, wo sich Stadtleben, Kulinarik und Aussichtspunkte über dem Tejo perfekt ergänzen.
Spanien: Mittelmeer und maurisches Erbe
Die rund 1.200 Kilometer lange Spanien-Route startet in der vielseitigen katalanischen Metropole Barcelona und führt über Stationen wie Girona und Valencia bis nach Granada. Auf dem Weg treffen mediterranes Lebensgefühl und Kulturhighlights aufeinander:
In Girona lohnt sich ein Bummel durch die Altstadtgassen, während Valencia mit Strandabschnitten und moderner Architektur ebenso punktet wie mit klassischem City-Flair. Zwischendurch laden Küstenorte für Badepausen ein und wer möchte, kombiniert die Fahrt mit Abstechern zu kleineren Orten im Hinterland.
Das Finale in Granada setzt einen starken Kontrast: Hier wartet nicht nur eine lebendige Tapas-Kultur, sondern auch das unverwechselbare maurische Erbe der Region, um die Reise mit einem kulturellen Höhepunkt ausklingen zu lassen.
Kroatien: Dalmatinische Dörfer und Dopamin
Die kroatische Route führt an der malerischen Küstenlinie entlang: von Dubrovnik über Makarska bis in Richtung Split/Trogir – mit vielen Gelegenheiten, immer wieder einen Abstecher ans Wasser zu machen. Dubrovnik liefert zum Start den perfekten Mix aus Altstadt-Atmosphäre, Aussichtspunkten und mediterranem Lebensgefühl.

Im Auto frei durch Traumlandschaften gleiten / © sunnycars.de – AdobeStock_354070658
Die Weiterfahrt entlang der Adriaküste verspricht klassische Postkartenmomente: türkisfarbenes Meer, kleine Badebuchten und Küstenorte, die sich ideal für spontane Pausen eignen. Für Aktivurlauberinnen und -urlauber sind Abstecher ins Biokovo-Gebirge sowie Outdoor-Angebote rund um Omiš (z. B. Rafting oder Zipline) zu empfehlen.
Der Abschluss des rund 400 Kilometer langen Roadtrips ist Zadar – inklusive Abstecher zum Krka-Nationalpark und zur „Meeresorgel“. Damit verbindet die Route Küsten-Highlights mit Naturerlebnissen und Kulturstopps, ohne allzu lange Fahrzeiten.
Frankreich: Lavendel und Laissez-faire
Eine beliebte Frankreich-Route führt über 900 Kilometer von Nizza ins Landesinnere nach Guillaumes und weiter zu markanten Landschaften wie den Gorges de Daluis und dem Lac de Sainte-Croix. Besonders reizvoll ist der Wechsel aus kurvigen Landstraßen, Panoramablicken und Zwischenstopps in typisch französischen Orten – für alle, die gerne im eigenen Tempo unterwegs sind.
Auf dem Weg wechseln sich idyllische Dörfer und Lavendellandschaften ab. Je nach Saison lohnt es sich, hier bewusst Zeit für Fotostopps und kurze Spaziergänge einzuplanen. Im letzten Teil geht es zurück ans Wasser: Mit Blick auf das Meer führt die Strecke über das glamouröse Saint-Tropez bis nach Monaco, wo die Reise mit ikonischer Riviera-Atmosphäre ausklingt.
England: Küsten und Königreich
Vom Start im pulsierenden London führt der England-Roadtrip über die Südküste, mit Stopps in Brighton und Portsmouth, weiter entlang der Jurassic Coast (UNESCO-Weltnaturerbe) bis nach Cornwall. Die rund 400 Kilometer lange Strecke kombiniert City mit Meeresluft: Während Brighton mit klassischem Seebad-Charme lockt, bietet Portsmouth maritimes Flair und eine gute Gelegenheit für eine Pause direkt am Wasser.
Entlang der Jurassic Coast stehen dann beeindruckende Küstenformationen und Spaziergänge am Strand auf der Bucket List. Kulturelle Fixpunkte sind unter anderem Exeter und die Strände von Newquay: Cornwall ist wie gemacht für einen entspannten Roadtrip-Ausklang mit Fischrestaurants, Küstenpfaden und Surf-Vibes.
Norwegen: Fjorde und Farben
Zwischen Bergen und Kristiansand setzt ein gut 500 Kilometer langer Roadtrip auf dramatische Küstenlandschaften und bekannte Straßenabschnitte wie Trollstigen und die Atlantikstraße. Schon der Start in Bergen stimmt auf Norwegen ein: Hafenatmosphäre, nordisch-raues Wetter und das Gefühl, dass hinter jeder Kurve ein neuer Ausblick wartet.
Die Route eignet sich besonders für Reisende, die gern Pausen in der Natur einlegen. Fotostopps, kurze Wanderungen und Aussichtspunkte gehören hier zum Programm.
Gleichzeitig bietet sich unterwegs immer wieder die Gelegenheit, kleinere Orte anzusteuern und die norwegische Küste in unterschiedlichen Facetten zu erleben. Für die Planung gilt: Wer entspannt reisen möchte, kalkuliert bewusst zusätzliche Zeit ein – nicht nur für Stopps, sondern auch, um an geeigneten Stellen etwas langsamer zu fahren und die Landschaft zu genießen.
Quelle / Fotos: sunnycars.de







