Vom Zoll aufgedeckt: Schmuggler und dreiste Diebe in der Speicherstadt

Sie gehören zur historischen Speicherstadt wie Kaffee und Gewürze: Schmuggler und ihre ewigen Fehden mit dem Zoll. Zum 10. Jubiläum des UNESCO Welterbe Status‘ der historischen Anlagen würdigt das Hamburg Dungeon mit seiner saisonalen Show seine einzigartige Heimstätte an den Fleeten: „Geschichten aus der Speicherstadt“ erzählt von zwielichtigen Geschäften und dreisten Dieben in den alten Speicherböden.

Welches geheimnisvolle Gut verbirgt sich in den Verstecken? Und wie können die schaurigen Schmuggler dem Zoll ein Schnippchen schlagen? Die Sommershow zum 25. Geburtstag des Hamburg Dungeon läuft vom 7. Juli bis 17. August 2025. Ein enger Raum vollgestopft mit Regalen voller Tee, Kaffee und Teppiche – scheinbar ein ganz gewöhnlicher Speicherboden in der Hamburger Speicherstadt anno 1907.

Zwielichtige Geschäfte und dunkle Geheimnisse

Doch der Schein trügt: Hier verbergen skrupellose Schmuggler ihre dunklen Geheimnisse vor dem Zoll! Ob exotische Gewürze, Tabak, Schnaps oder teures Diebesgut aus fernen Ländern – alles, was zu Geld gemacht werden kann, wird heimlich durch den Freihafen geschleust. Die Besucher des Hamburg Dungeon finden sich in einem dieser düsteren Verstecke wieder und werden vom hinterlistigen Händler auf die Probe gestellt:

Wer ist hier Freund und wer gehört zum Feind, dem Zoll? Um das herauszufinden, wird auf allerlei Tricks und Kniffe zurückgegriffen. Doch Achtung: Man sagt, so manch sonderbare Schmuggelware auf den Speicherboden ist von einem Fluch belegt … Die Sommershow des Hamburg Dungeon würdigt in diesem Jahr die Heimat der beliebten Freizeitattraktion: Die Hamburger Speicherstadt.

Schmuggler mit Pharao-Maske im HamburgDungeon Speicherstadt

Schmuggler mit Pharao-Maske im HamburgDungeon Speicherstadt / © hamburg-dungeon.de

Passend zum 10. Jubiläum des UNESCO Welterbe Status‘ für das historische Areal, der 2015 verliehen wurde. Die Hamburger Speicherstadt, erbaut zwischen 1883 und 1927, diente einst als zollfreies Lagerhausgebiet und spielte eine zentrale Rolle im internationalen Handel. Aufgrund ihres Status als Freihafen war die Speicherstadt für Schmuggler von jeher attraktiv.

Was verbirgt sich auf den Speicherböden?

Sie nutzten die komplexe Struktur der Lagerhäuser und Kanäle, um Waren am Zoll vorbei ins Inland zu bringen. Die Behörden reagierten mit verstärkten Kontrollen und Razzien, um den Schmuggel einzudämmen. In diesem Umfeld erzählt vom 7. Juli bis 17. August 2025 die saisonale Sondershow „Geschichten aus der Speicherstadt“ im Hamburg Dungeon von den Machenschaften der Schmuggler im frühen 20. Jahrhundert.

Das Hamburg Dungeon war bei seiner Eröffnung im Jahr 2000 die erste kommerzielle Attraktion in der Speicherstadt, als diese noch reines Zollgebiet war – erst 2003 wurde die Speicherstadt aus dem Freihafengebiet herausgenommen. Das schaurig-schöne Stationstheater, das die dunklen Kapitel der Hamburger Geschichte inszeniert, feiert in diesem Jahr selbst 25. Geburtstag.

„Wir wollten in unserem Jubiläumsjahr vor allem historische Geschichten erzählen, zu denen wir einen ganz besonderen Bezug haben – und was passt da besser als eine packende Geschichte über Schmuggel und zwielichtige Händler in der Speicherstadt? So würdigen wir unser eigenes Zuhause mit dieser besonderen Show und feiern gleichzeitig mit unseren Nachbarn 10 Jahre UNESCO Welterbe.“

Das erklärt Miriam Wolframm, General Managerin des Hamburg Dungeon die Wahl des historischen Stoffes. Die saisonale Sondershow „Geschichten aus der Speicherstadt“ lauft von heute an (7. Juli) bis 17. August 2025 im Hamburg Dungeon. Alle Infos, News und Tickets gibt es unter thedungeons.com/hamburg

Quelle / Fotos: hamburg-dungeon.de

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