Im Markt für Luxussportwagen wächst die Nachfrage nach Fahrzeugen, die das analoge Fahrerlebnis vergangener Jahrzehnte mit technischer Qualität auf heutigem Niveau verbinden. David Finest Sports Cars reagiert auf diese Entwicklung und baut High-End-Restaurationen zu einem neuen Geschäftsfeld aus.
Das Ziel: „Oldtimer-Neuwagen“ – Klassiker, die ihren ursprünglichen Charakter bewahren, sich technisch aber wie ein neues Auto präsentieren. Bereits 2027 sollen drei Porsche 993 Turbo auf der Monterey Car Week in Kalifornien ausgestellt und für jeweils eine halbe Million Euro verkauft werden.
Hamburg, 5. September 2026 – Mit der High-End-Restauration erweitert David Finest Sports Cars sein bisher vom Sportwagenhandel geprägtes Geschäftsmodell. Das vor allem als größter freier Sportwagenhändler Norddeutschlands bekannte Unternehmen verkauft heute Fahrzeuge in mehr als 25 Länder.
Im Hamburger Showroom stehen durchschnittlich automobile Werte von rund 30 Millionen Euro, der durchschnittliche Jahresumsatz liegt bei 40 Millionen Euro. Allein 2026 wurden bereits mehr als 260 Fahrzeuge verkauft – und damit so viele wie im gesamten Jahr 2025. Wie konkret das neue Geschäftsfeld bereits ist, zeigt der Porsche 993 Turbo:
Sechs Exemplare sollen in den kommenden Monaten aufwendig neu aufgebaut werden. Drei Fahrzeuge sollen 2027 auf der Monterey Car Week in Kalifornien einem internationalen Sammlerpublikum präsentiert und dort für jeweils rund 500.000 Euro angeboten werden.
Auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen
Gründer und Geschäftsführer Benjamin David ist für seine Kundschaft ständig auf der Suche nach Fahrzeugen, die aufgrund ihrer Seltenheit, Ausstattung oder Historie aus dem Markt herausragen.
Manchmal hält diese Schatzsuche Überraschungen bereit: Erst kürzlich entdeckte das Werkstattteam unter der olivgelben Lackierung eines angekauften Porsche 993 Turbo dessen ursprüngliche Sonderfarbe Rivierablau.
Recherchen ergaben, dass es sich um ein sehr seltenes Sammlerstück handelt – für David eine automobile „Blaue Mauritius“, die nun möglichst nah an ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden soll.
Die technische Grundlage für den Schritt in die High-End-Restauration hat David Finest Sports Cars bereits seit Jahren im eigenen Haus: Direkt an den Showroom ist eine Meisterwerkstatt angeschlossen, in der sieben Kfz-Meister an modernen Sportwagen ebenso wie an Old- und Youngtimern arbeiten.
Von „Jorge“ zum neuen Geschäftsfeld
Den entscheidenden Impuls gab ein langjähriger Kunde. Mit „Jorge“, einem Porsche 964 Carrera 2 aus dem Jahr 1991, vertraute er David erstmals einen vollständigen Neuaufbau dieses Umfangs an. David nahm die Herausforderung an.
Der ursprünglich aus Spanien stammende Porsche mit rund 200.000 Kilometern Laufleistung wurde über mehrere Monate vollständig zerlegt und neu aufgebaut. Jedes Bauteil wurde geprüft, aufgearbeitet oder erneuert.

„Jorge“ der edle Porsche 964 Carrera 2 aus dem Jahr 1991 mit dem alles begann / © davidsportscars.de
Ziel war ein Neuaufbau, der den Charakter des 964 bewahrt und zugleich das Qualitätsgefühl eines nahezu fabrikneuen Fahrzeugs erreicht. „Bei Jorge haben wir gemerkt, was mit unserem Team und unserer Werkstatt möglich ist“, sagt Benjamin David.
„Ein Stammkunde hat uns bei einem Projekt vertraut, das in dieser Größenordnung auch für uns neu war. Wir haben die Herausforderung angenommen – und bewiesen, dass wir in diesem hoch spezialisierten Segment mithalten können. Danach kamen weitere Anfragen. Damit war klar, dass daraus mehr werden kann als ein einzelnes Projekt.“
Warum Sammler „Oldtimer-Neuwagen“ wollen
Ein guter Zustand allein reicht im Topsegment immer seltener aus. Gefragt sind Fahrzeuge, die durch Historie, Seltenheit, Individualität und außergewöhnliche technische Qualität aus der Masse herausragen.
Ein zahlungskräftiges Klientel sucht bewusst das unmittelbare Fahrerlebnis älterer, analoger Sportwagen – will dafür aber nicht zwangsläufig die technischen Nachteile eines 30 oder 40 Jahre alten Fahrzeugs in Kauf nehmen. „Viele unserer Kunden wollen genau das Auto fahren, von dem sie vielleicht schon als Jugendliche geträumt haben“, sagt David.
„Aber sie wollen heute keine Kompromisse mehr machen. Das Auto soll sich genauso emotional anfühlen wie früher, gleichzeitig aber technisch perfekt, zuverlässig und im Alltag problemlos fahrbar sein. Quasi wie ein Oldtimer-Neuwagen.“
Dabei gehe es nicht darum, Klassiker zu verändern. „Wir wollen keine Protzmaschinen bauen, denen man ihre Umbauten schon aus 100 Metern Entfernung ansieht“, so David. „Bei unseren Kundenprojekten stehen Werterhalt, Qualität und Zukunftsfähigkeit im Vordergrund. Der Charakter des Autos muss erhalten bleiben – wir bauen nach OEM +-Standard und besser“
Der 993 Turbo: Vom Haus-und-Hof-Modell zum Signature Car
Zum Schwerpunkt des neuen Geschäftsfeldes wird der Porsche 993 Turbo. Die letzte luftgekühlte Generation des Porsche 911 hat sich bei David Finest Sports Cars in den vergangenen Jahren zum Haus-und-Hof-Modell entwickelt. Zeitweise stand sogar jeder zweite am Markt verfügbare 993 Turbo im Showroom in Wandsbek.
Das will David nun nutzen: Der 993 Turbo soll zu dem Modell werden, mit dem das Unternehmen künftig besonders stark für seine Art des High-End-Neuaufbaus stehen will. Fünf der sechs 993 Turbo entstehen im Kundenauftrag. Einer der sechs 993 Turbo gehört David Finest Sports Cars selbst und soll zeigen, wie weit das Team technisch und handwerklich gehen kann.
Geplant ist ein blütengelbes Fahrzeug mit Carbon-Komponenten und einer angestrebten Leistung zwischen 650 und 750 PS. Bei diesem Projekt darf das Team die Grenzen deutlich weiter ausloten als bei den Kundenfahrzeugen. „Bei diesem Auto dürfen wir uns richtig austoben“, sagt David.
„Wir wollen zeigen, was unsere Mannschaft aus einem 993 Turbo machen kann, wenn wir sämtliche Möglichkeiten ausreizen. Er soll brutal schnell, technisch außergewöhnlich und handwerklich bis ins Detail perfekt sein.“ Der Aufbau des eigenen Fahrzeugs wird professionell filmisch begleitet. Für spätere Fahraufnahmen ist Precision Driver und Stuntfahrer Uwe Mansshardt vorgesehen.
„Unser Team hat Benzin im Blut und kann sich für diese Autos auch nach all den Jahren noch genauso begeistern wie am ersten Tag“, sagt Benjamin David. „Unser Anspruch ist jetzt, mit unseren Umbauprojekten ein Niveau zu erreichen, das auch international wahrgenommen wird. Wenn wir im kommenden Jahr bei der Monterey Car Week in Kalifornien stehen, wäre das für mich ein echter Meilenstein“.
Quelle / Fotos: davidsportscars.de







