Glücksspielstaatsvertrag – das ändert sich im Online Casino

Das Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags hat für einiges an Furore gesorgt. Änderungen, die von Casinobetreibern umgesetzt werden mussten, treffen aber nicht nur die Anbieter selbst. Auch die Spieler werden sich mit Neuerungen auseinandersetzen müssen, die in fast allen Bereichen das Gamblings auftritt. Die wichtigsten Neuerungen sind nachfolgend zusammengefasst.

Recht und Gesetz werden ständig geändert und angepasst
Recht und Gesetz werden ständig geändert und angepasst / (c) pixabay.com

Am Slot – so lange dauert eine Runde jetzt

Seriöse Seiten wie https://www.top10casinoerfahrungen.com/ zeigen, dass es eine Vielzahl an Casinos gibt. Doch alle, die vom Glücksspielstaatsvertrag betroffen sind (deutsche Casinos), müssen die neuen Regularien umsetzen. Eine davon betrifft Slots und hier vor allem jene, die gern eine schnelle Runde gedreht haben. Der GlüStV sieht nämlich vor, dass jede Slot-Umdrehung nun mindestens fünf Sekunden dauern muss. Eine Zeit, die sich ganz schön in die Länge ziehen kann. Vor allem für jene, die zuvor gern den Speed-Button genutzt haben, um schneller zocken zu können.

Maximale Einzahlungsgrenze und Limit am Slot

Auch die maximale Einzahlung wurde vom neuen GlüStV reguliert. Ab sofort dürfen Spieler maximal 1000 Euro pro Monat einbezahlen. Ist diese Summe erreicht, errichtet das Casino automatisch eine Sperre und weitere Einzahlungen sind zunächst nicht mehr möglich. Wer jetzt noch denkt, dass er sich dann einfach bei einem zweiten Anbieter registrieren wird, muss eine Enttäuschung hinnehmen. Durch eine zentrale Sperrdatei ist die Einzahlungssumme nicht auf einen Anbieter begrenzt, sondern Casino-übergreifend. Wer also einzahlen möchte, kann, in Summe addiert, pro Monat nicht mehr als 1.000 Euro verwenden. Diese Regelung gilt nicht für Sportwetten, die sich in Deutschland ebenfalls größter Beliebtheit erfreuen.

Auch am Slot darf nicht mehr mit maximalem Einsatz gezockt werden. Hier ist pro Umdrehung nur noch ein Euro erlaubt. Dieser Euro umfasst alle Einzeleinstellungen. Es ist also nicht möglich, pro Gewinnlinie einen Euro zu setzen, sondern insgesamt darf der Einsatz die Summe nicht überschreiten. Ein echter Schlag ins Gesicht für Highroller, bei denen ein Einsatz von zehn Euro nicht selten war. Die Maßnahmen sollen übrigens der Prävention einer Spielsucht dienen.

Keine Livespiele am Tisch mehr möglich

Livedealer, die beim Poker, beim Roulette oder beim Blackjack die Karten im Livemodus gegeben haben, gehören leider auch der Vergangenheit an. Ab sofort sind sämtliche Live Spiele verboten, es muss wieder per Zufallsprinzip gezockt werden. Man geht davon aus, dass das Angebot eines Live Dealers dafür sorgt, dass Spieler vermehrt zum Zocken animiert werden. Experten teilen diese Ansicht nur bedingt und sehen im Wegfall des Live-Deals eine Schikane. Denn: In der lokalen Spielbank gehört der Croupier zum guten Ton und wird hier keineswegs nicht mehr anzutreffen sein.

Der Panik-Button in jedem Casino

Jedes Casino hat sich mit Inkrafttreten des GlüStV dazu verpflichtet, einen Panikbutton einzuführen. Dieser Knopf soll es Spielern ermöglichen, sich per Knopfdruck selbst für 24 Stunden vom Angebot auszuschließen. Dienlich ist diese Funktion dazu, sich selbst vor einem zu hohen Einsatz oder einer ungesunden Spielweise zu schützen. Doch diese Option boten viele Casinos schon viel früher an. Es war Gang und Gäbe, dass sich Spieler bei Bedarf selbst sperren konnten und das auch nur für einen bestimmten Zeitraum. Wer also gespürt hat, dass sein eigenes Spielverhalten kritisch wird, hatte seitens der Casinos schon immer Unterstützung erfahren.

Nicht alle Experten einverstanden

Einerseits ist es für die Glücksspielbranche ein Grund zum Feiern, dass sie endlich aus der schmuddeligen Ecke der Illegalität geholt wurde. Viel zu lange war es in Deutschland verboten, legal über das Internet zu zocken. Lediglich staatliche Spielbanken, wie in Hamburg, Wiesbaden und anderen Regionen Deutschlands waren zulässig. Auf der anderen Seite sind die Regularien für jene Spieler, die zuvor bei EU-Casinos gezockt haben, eine ziemlich drastische Veränderung. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf das Spielverhalten auswirken wird und ob Spieler nun auch tatsächlich zu deutschen lizenzierten Casinos wechseln oder weiterhin auf EU-Angebote setzen.

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