Die Revolution des Gamings – ein Blick von damals nach heute   

Alles fing irgendwann einmal mit einer simplen Idee an, die für Furore sorgte. „Spacewar“ war das erste Computerspiel, was in einer amerikanischen Universität entwickelt wurde. Weit verbreiten konnte es sich damals aber noch nicht, denn 1961 waren Computer noch eine echte Rarität und die breite Masse hatte darauf keinen Zugriff. Doch schon wenige Jahre später sollte sich das ändern!

Die 1970-er als Start Zeit

Heute ist die Spielewelt so vielfältig wie nie zuvor. Ob Gambling im Live Casino, zocken auf der HD-Konsole oder reales Erleben mit der VR-Brille, die technischen Neuerungen sind grandios. Die Gaming-Szene wurde für die breite Masse aber erst in den 1970-er Jahren wirklich interessant und zugänglich. Damals wurde die erste Konsole namens Magnavox Odyssey entwickelt und kurz darauf kam das erste Videospiel „Pong“ auf den Bildschirm, was heute vielen Menschen ein Begriff ist.

Nicht umsonst gelten die 1970-er Jahre, bis zum Jahr 1982 als goldene Ära der Videogames. Die damals erschaffenen Klassiker die Asteroids und Space Invaders sind heute zwar keine technischen Neuheiten mehr, gehören aber nach wie vor zu den Arcade-Klassikern und erfreuen sich vor allem bei „Kindern der 80-er Jahre“ größter Beliebtheit. In den USA entwickelte sich mit der Atari Konsole ein regelrechter Boom und die Beliebtheit der Online-Games war kaum mehr zu stoppen.

Fast schon realer als die Realität
Fast schon realer als die Realität / (c) pixabay.com

Die Japaner sorgen für Wirbel

Heute spielen die Japaner bei der Entwicklung von Konsolen eine große Rolle und 1984 begann die Erfolgsgeschichte der findigen Landsmänner. Mit Entwicklung der Konsolen Sega und Nintendo wurde eine neue Generation an Videogames ins Leben gerufen, Atari produzierte zur gleichen Zeit den Kommodore Amiga, der heute auf dem Liebhabermarkt einen unschätzbaren Wert der Beliebtheit hat.

Kultige Spielfiguren wie der Klempner Mario, der in seinen Game-Highlights Super Mario, aber auch Mario Kart, permanent Abenteuer für Abenteuer erleben muss, haben sich bis heute gehalten und die Kinder der modernen Zeit wachsen mit diesen Charakteren auf.

Der nächste Quantensprung

Zwischen 1992 und 2000 erfolgte der nächste Quantensprung, neue Technik, neue Grafik und auch die Spielkompatibilität von Windows-PCs und Macintoshs machten Gaming für den Durchschnittsmenschen immer erschwinglicher. Erste Schritte in der dreidimensionalen Welt wurden gemacht und gaben ein völlig neues Spielerlebnis an die Zocker weiter.

In den 1990-er Jahren wuchs kaum ein Kind ohne Super Nintendo oder Sega Mega Drive im Kinderzimmer auf, doch 1994/95 kam es zum nächsten großen Knall. Die erste Sony Playstation eroberte den Markt und setzte sich als harte Konkurrenz für Sega und Nintendo auf der Poolposition fest. Es folgte Konsole um Konsole, vom 32-Bit-System wurde das 64-Bit-System erschaffen, kurz darauf, zur Jahrtausendwende, stieg man auf 128-Bit Systeme um.

2002 war es dann auch für Microsoft so weit, der Windows-Gigant wollte sein Stück vom Kuchen abhaben und warf mit der Xbox abermals eine Neuerung in der Konsolenwelt auf den Markt. Gleichzeitig stellte Sega die Produktion der Konsolen ein und zog sich aus dem Geschäft zurück, da die Verkaufszahlen keinen Fortbestand möglich machten.

Die heutige Spielewelt

Heute ist Gaming nicht mehr mit dem zu vergleichen, was aus der Vergangenheit bekannt ist. Ständig neue Geschäftsmodelle, die Integration von Spielen ins Social-Network, die Erweiterung der Zielgruppe vom verspielten Jugendlichen zum Mensch jeden Alters – Spielen ist heute ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens.

Mit Online- und Browserspielen wurde eine neue Ära begründet. Es braucht keine Konsole mehr, um aktiv am Gaming-Leben teilzunehmen, heute reicht der Computer und der interne Browser. Free-to-Play Games, die zusammen mit anderen Spielern im Social Network gespielt werden, prägten den Markt der Games in den frühen 2000ern.

Mit gleichzeitig immer stärker werdender Smartphones gab es eine Trendwende. Gaming-Apps wurden vielfältiger, viele davon ebenfalls als Free-to-Play Version. Für Sony und Co. wurde es stärker, die neueren, immer teureren Angebote wirkungsstark am Markt zu platzieren.

Wer heute zocken möchte, braucht nicht mehr zwingend eine Konsole, wenn ein leistungsstarkes Smartphone bereits als mobile Spieleeinheit geeignet ist. Wenngleich auch die Next-Gen Konsolen wie die Playstation 5 sich nicht über Absatzzahlen beschweren können, sind Handheld-Konsolen von Sony und Co. längst nicht mehr der Verkaufsschlager. Sie sind überflüssig geworden, durch Handys!

Ob Casino-Games oder Shooter, ob Singleplayer oder Multiplayer – ein Smartphone der aktuellen Generation verfügt über einen solch starken Prozessor und Arbeitsspeicher, dass es für lockeres Gaming unterwegs einfach ausreicht. Hier noch ein Handheld mitzuführen, ist den meisten Gamern schlichtweg zu kompliziert. Zu Hause wird dann aber doch noch gern die Konsole genutzt.

Marktführer sind nach wie vor die Unternehmen Microsoft, mit der Next-Generation X-Box One, Sony, mit der aktuellen Playstation 5 und Nintendo, mit der Nintendo Switch. Insbesondere bei der Nintendo Switch, die als die Familienkonsole gilt, hoffen Fans auf eine baldige „Next Generation“, denn Sony und Microsoft sind in der Entwicklung bereits einen Schritt weiter.

Eine Nischenbeliebtheit ist und bleibt allerdings die VR-Brille. Direktes Eintauchen in die Gaming-Welt macht den Menschen zwar Spaß, die Kosten und die wenigen verfügbaren Spiele sorgen aber immer wieder dafür, dass VR noch nicht so stark auf dem Vormarsch ist, wie einst vermutet werden konnte. Eines muss aber klar sein: Es bleibt auf dem Markt der Games definitiv spannend!

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