Online Casinos, ihre gesetzlichen Grundlagen und Lizenzen

Online-Casinos:  Sie wurden verdammt, da sie ein Suchtpotential in der Gesellschaft fördern. Zudem kann man auf einem freien Markt nicht mehr sicher gehen, dass alle programmierten Algorithmen auch wirklich fair ablaufen und somit ein unverhältnismäßig großes Potential für Straftaten entstehe. Um diese Gefahren gar nicht erst entstehen zu lassen, wurde das Glücksspiel im Internet durch ein Gesetz generell verboten.

Allerdings argumentierte der Europäische Gerichtshof im September 2010  gegen dieses Gesetz und verlangte eine umgehende Neuregelung in den Bundesländern. Bisher weigern sich allerdings die meisten Länder, dies umzusetzen und halten an der strikten Ablehnung fest.

Nur das Bundesland Schleswig-Holstein ist allerdings einen anderen Weg gegangen und hat das bestehende Gesetz im Oktober 2011 gekippt und hat vor kurzem dazu geführt, dass das erste staatlich lizenzierte Online-Casino in die Startlöcher gegangen ist. Und richtig gut ist Wiser Gamblers.

Die Union und das Glücksspiel

In der Europäischen Union ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Staaten Dienstleistungen aus anderen europäischen Staaten akzeptieren müssen. Beim Glücksspiel gibt es jedoch eine Ausnahme, denn in diesem Fall ist immer die innerländische Gerichtsbarkeit zuständig. In Holland sind Online Glücksspiele erlaubt, jedoch nur wenn sie eine inländische Lizenz besitzen, ausländische Online Casinos sind verboten. In Großbritannien ist es ganz anders, dort werden ausländische Casinos sogar unterstützt.

In Deutschland ist eindeutig niedergeschrieben, dass nur derjenige Glücksspiel betreiben darf, der eine Lizenz besitzt. Für Spieler ist es jedoch nicht so eindeutig. Man darf laut Gesetz nämlich nur an Spielen teilnehmen, wenn der Anbieter lizensiert ist. Wie kann jedoch der Spieler dies bei ausländischen Casinos überprüfen? Gegen diese Gesetzesstelle laufen bereits zahlreiche Einsprüche, man weiß schließlich auch nicht, wie jemand haftbar gemacht werden kann, der in einem ausländischen Casino spielt.

Genauere Informationen zu den Lizenzen bekommt man hier:
http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/Service/Gluecksspiel/Gluecksspiel_node.html

Unterschied zwischen EU-Lizenzen und Nicht-EU-Lizenzen

Generell muss man zwischen EU-Lizenzen und nicht EU-Lizenzen unterscheiden, EU-Lizenzen weisen in der Regel ein höheres Qualitätsniveau aus, als Lizenzen aus Nicht-EU-Ländern. Bei den EU-Lizenzen wird besonders auf Sicherheit, Fairness und Bonität geachtet, auch die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit wird überprüft. In vielen Staaten außerhalb der EU wird mit der Vergabe der Lizenzen oft nur die Staatskasse aufgebessert und niemand überprüft die Seiten auf Seriosität.

In Deutschland hat das Bundesland Schleswig Holstein im letzten Jahr dreizehn Lizenzen für Online Casinos vergeben. Seit sich jedoch auch Schleswig Holstein dem Glücksspielstaatsvertrag angeschlossen hat, werden dort auch keine Lizenzen mehr erteilt. Die dreizehn Lizenzen sind jedoch noch bis 2018 gültig. EU-Lizenzen erhält man jetzt zum Beispiel in Malta, England oder Gibraltar.

Mit einem Partnerprogramm kann man an Onlinecasinos mitnaschen

Wer kein eigenes Wettportal aufbauen möchte, aber trotzdem an den Online-Glücksspielen mitnaschen möchte, für den bietet sich die Möglichkeit an, mit einer eigenen Website an Onlinecasinos und Sportwetten mitzuschneiden. Dafür steht der Name „Affiliate Programm“ was so viel wie Partnerprogramm bedeutet. Wie dieses Konzept aussieht, kann man sie hier einmal anschauen: http://www.spielcasino.net

Beinahe alle Online-Casinos bieten solche Partnerprogramme an. Das System funktioniert auf der Basis, dass man die Casinoseiten bewirbt und am Verlust der Kunden mitschneidet, das geht bis zu 40 Prozent der Kundenverluste. Ab einem Einsatz von knapp über 100 Euro ist man hier schon dabei, Online Casinos freuen sich übrigens über jeden Partner. Vor  der Freigabe konnte man nur auf  Erfahrungswerte zurückgreifen.

Quelle: Spielcasino.net

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