Die neuesten Regulierungsänderungen im europäischen Markt für Online Glücksspiele

Seit der Schließung es US-Markts und der Blockierung des Zugangs für die Online Glücksspiel Industrie ist der europäische Markt eine der Haupteinnahmequellen. Da Glücksspiel in den meisten europäischen Ländern legal ist, gab es keinerlei Gründe für die Schließung der Online Kanäle, oder besser gesagt dem Angebot von Online Glücksspiel.

Der Besitzer von Winnings.com, einem Online Casino- und Lotteriespiele Betreiber, ist davon überzeugt, dass die Schließung des US-Markts das Beste war was ihm passieren konnte. Der Wettbewerb war nicht so hart und es gab endlos viele Möglichkeiten in Ost- und Westeuropa.

Unglücklicherweise für ihn und andere Betreiber von Online Glücksspiel Unternehmen sind die Zeiten des offenen Marktes vorbei und in manchen Ländern gab es schon Änderungen.

Online Glücksspiele
Online Glücksspiele

Hier eine Liste der Länder bei denen Online Glücksspiel reguliert ist:

Frankreich | Dänemark | Belgien | Spanien | Portugal | Färöer-Inseln | Griechenland | Polen | Ungarn | Slowenien | Bulgarien | Litauen | Estland | Lettland | Slowakei | Niederländische Antillen | Rumänien | Tschechische Republik | Kroatien | Bosnien und Herzegowina | Belarus | Burundi | Gibraltar | Ukraine | Liechtenstein | Moldawien | Mazedonien

Dazu kommen Länder, bei denen die ersten Schritte zur Online Glücksspielregulierung unternommen worden sind:

Niederlande | Schweden | Italien | Deutschland

Ja, auch in Deutschland hat sich einiges, was die Regulierung von Online Glücksspiel betrifft, getan. Es wird allerdings wohl noch Jahre in Anspruch nehmen bevor wir deutliche Veränderungen feststellen werden.

Schaut man sich die Liste einmal näher an, dann wird man sehr schnell feststellen, dass es heutzutage für einen Betreiber in der Online Glücksspielindustrie nicht einfach ist. Außer den laufenden Betriebskosten und Ressourcen, um im Markt überhaupt aktiv zu sein, muss man sich nun auf Kosten für notarielle und Rechtsangelegenheiten, Betriebsgebühren, noch mehr Steuern und vor allem viel Zeit für die unterschiedliche Gesetzgebung in den verschiedenen Ländern aufwenden, und das ob es sich nun lohnt oder nicht.

Die Online Glücksspielregulierung ist in jedem der genannten Länder unterschiedlich. In Frankreich werden beispielsweise nur Lizenzen für bestimmte Spiele wie Poker oder Sportwetten vergeben. Diese Lizenz ist ganz schon teuer und Spieler wie Betreiber werden mit einem hohen Steuersatz belegt. Spanien vergibt nur Lizenzen mit einer Laufzeit von 10 Jahren an die Betreiber heraus und der Umsatz wird mit 20-25% besteuert.

Pro angebotenes Spiel wird immer eine Lizenz benötigt. Dies bedeutet, dass wenn man beispielsweise Roulette und Spielautomaten anbietet, man für jedes Spiele eine separate Lizenz benötigt. Mehr Informationen über die unterschiedlichen Regulierungen der einzelnen Länder finden Sie .

Wenn Sie jetzt denken, dass die Länder, die nicht aufgelistet waren, Online Glücksspiel mit offenen Armen empfangen, dann haben Sie sich allerdings geirrt. Die meisten Länder haben sich mit dem Problem noch nicht auseinandergesetzt, was bedeutet, das man auf deren Gebiet operieren kann.

Was aber ist die treibende Kraft, die hinter der Regulierung in den aufgelisteten Ländern steckt? Die Antwort hierzu ist simpel – Geld! Es steckt eine Menge Geld in der Industrie und die genannten Länder wollen einen Anteil am Kuchen; das macht Sinn und man fragt sich warum dies nicht gleich zu den Anfangszeiten der Industrie getan wurde und warum andere Länder diesem Beispiel nicht folgen.

Das Steueraufkommen alleine spült Millionen von Euros in die Kassen der Länder. Aus diesem Grunde ist es nicht überraschend, dass das krisengeschüttelte Spanien sich nach einer alternativen Einnahmequelle umgesehen hat. Glaubt man den Experten, dann werden über kurz oder lang die kleinen Unternehmen ihre Aktivitäten einschränken und die großen Unternehmen sich am Ende den gesamten Markt untereinander aufteilen werden. Man denkt dabei automatisch an eine Art Monopolisierung des Marktes.

Fasst man diese Informationen zusammen, dann stellt man fest, dass diese Entwicklung auf kurze Sicht sicherlich smart und profitabel ist. Auf längere Sicht betrachtet ist dies jedoch für die Spieler in den betreffenden Ländern eher eine schlechte Nachricht. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – auf den ersten Blick würde dies bedeuten die Vergünstigungen für die Spieler zu reduzieren und so lange wie möglich einen Profit zu erwirtschaften.

Ignorieren sollte man jedoch auf keinen Fall die Tatsache, dass der Widerspruch dieser Aktion sich wie folgt darstellt: Auf der einen Seite wird den Spielern erlaubt, zu spielen und dadurch einen Profit zu erwirtschaften; auf der anderen Seite werden höhere Steuern erhoben, um die Zahl der Spieler zu reduzieren. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man diese Situation der Online Glücksspielindustrie in den meisten Ländern mit der Besteuerung von Zigaretten und Alkohol vergleichen…

Image courtesy of Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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