Medienbunker: Einer flog über das Kuckucksnest

Ulrich Bähnk inszeniert mit Kordula Bott den oscarprämierten Filmklassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“ als mitreißendes Theaterstück. Eine Koproduktion von Theater Orange und Bühnenstudio der darstellenden Künste Hamburg.

Es spielen die Absolventen des Studienjahrgangs 2016. Dreizehn Vorstellungen folgen jetzt im Medienbunker Feldstrasse (Termine und Tickets: kuckucksnest-tickets.de).

Medienbunker: Einer flog über das Kuckucksnest
Medienbunker: Einer flog über das Kuckucksnest

 

„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist die Geschichte des Draufgängers McMurphy, der sich als Simulant vor der ihm drohenden Gefängnisstrafe in die geschlossene Anstalt flüchtet. In dieser Psychiatrie sind er und seine Mitpatienten mit dem Wahnsinn eines subtilen, aber erbarmungslosen Systems seelischer und körperlicher Demütigung konfrontiert, mittels dessen Schwester Ratched auf Ihrer Station die Ordnung zu wahren sucht.

McMurphy verlockt die Insassen und Angestellten zum Protest und versucht mit Vehemenz und kleinkriminellem Einfallsreichtum die fragwürdigen Therapiemassnahmen zu lockern. Es scheint Hoffnung für ein selbstbestimmtes Dasein zu geben für Bromden, Billy, Harding und all die Anderen. Bis die Situation eskaliert.

Dale Wassermans Schauspiel „One Flew Over The Cuckoo’s Nest“, in das Deutsche von Ingeborg von Zadow übersetzt, basiert auf dem gleichnamigen Roman des amerikanischen Dramatikers Ken Kesey. Dieser verarbeitet darin 1962 seine Erfahrungen als Aushilfspfleger und Teilnehmer eines von der CIA betriebenen psychiatrischen Forschungsprojekts und schreibt damit ein Widerstandsstück gegen die Überwachungs- und Strafmechanismen totalitärer Gesellschaften.

Die auf Keseys Roman basierende Verfilmung von Milos Forman mit Jack Nicholson als McMurphy und Louise Fletcher als Schwester Ratched wurde 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet. Die Dramatisierung des Romans durch Dale Wasserman hat seitdem einen festen Platz im Repertoire nationaler und internationaler Theaterbühnen und besticht nach wie vor durch seine Aktualität.

Foto: hamburg040.com

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