Welche Form von Aktien bieten Unternehmen an

Der Erwerb von Unternehmensanteilen in Form von Aktien hat eine lange Geschichte. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der erstmalige Verkauf einer solchen Aktie erwähnt. Seit über 300 Jahren existieren Aktien auch auf dem deutschen Markt und regen Anleger an, in diese zu investieren.

Heutzutage ist der Aktienhandel nicht nur ein risikoreiches, sondern gleichzeitig ein lukratives Geschäft, welches streng auf seine Richtigkeit kontrolliert wird. Dabei können Anteile von Aktiengesellschaften (AGs) oder Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaAs) erworben werden.

Was sind Nennwertaktien?

Die grobe Unterteilung der unterschiedlichen Aktienformen erfolgt einerseits in Nennwertaktien und andererseits in Nennwertlose Aktien.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Formen besteht darin, dass Nennwertaktien einen bestimmten Geldwert besitzen. Dieser Nennwert passt sich selbstverständlich im Kurs stets dem Lauf der jeweiligen Aktie an.

Was sind Stückaktien?

Nennwertlose Aktien, auch Stückaktien genannt, haben keinen direkten Geldwert. Der Besitz einer solchen Aktie bestätigt jedoch einen bestimmten Anteil am jeweiligen Unternehmen. So kann eine Stückaktie beispielsweise jeweils 1/1000 des Unternehmens repräsentieren. Auch in diesem Fall passt sich der Kurs immer wieder an und ist je nach Erfolg der Aktiengesellschaft unterschiedlich viel wert.

Die bekannte Bulle-Bär-Symbolik steht für entgegengesetzte Kursrichtungen
Die bekannte Bulle-Bär-Symbolik steht für entgegengesetzte Kursrichtungen

Rechte und Pflichten beim Aktienerwerb

Durch den Erwerb von Aktien geht der Investor bestimmte Rechte und Pflichten gegenüber dem Unternehmen ein. So hat der Aktionär beispielsweise folgende Rechte:
– Mitgliedschaftsrechte
– Vermögensrechte
Ebenso hat der Investor beispielsweise folgende Pflichten:
– Einzahlungspflicht
– Ggfs. Nachschusspflicht

Im Einzelnen bedeuten diese beispielhaften Rechte und Pflichten folgendes:
1. Durch das Mitgliedschaftsrecht darf der Investor beispielsweise an Versammlungen teilnehmen, hat ein Stimmrecht innerhalb der Aktiengesellschaft und kann Beschlüsse sogar anfechten.
2. Die Vermögensrechte ermächtigen einen Aktionär zum Empfang von Dividenden oder sonstigen anteiligen Erlösen, die in dem Unternehmen generiert werden.
3. Die Einzahlungspflicht besagt, dass der Investor beim Erwerb einer Aktie eine Investition in das Unternehmen tätigt. Diese wird meist in Form von Geld dargebracht, kann in seltenen Fällen aber auch Sachwerte beinhalten.
4. Die Nachschusspflicht regelt, dass ein bestimmtes Kapital vor dem Start eines Unternehmens erreicht werden muss. Sollte diese Pflicht aufgeführt werden, verpflichtet der Aktionär sich, im Gegenzug für weitere Aktienanteile Geld nachzuschießen, bis der jeweilige Betrag erreicht ist.
Diese und andere Rechte und Pflichten werden in einem separaten Vertrag zwischen der Gesellschaft und dem Aktionär festgehalten.

Fonds – die Alternative für Einsteiger

Neben dem direkten Erwerb von Aktien und somit Geschäftsanteilen, bieten die meisten Banken heutzutage eine Investition in Fonds an. Dabei bestimmt der Investor einen bestimmten Betrag, wählt einen Risikofaktor und gegebenenfalls die Unternehmen, in die Investiert werden soll und überlässt die eigentliche Anlage der jeweiligen Bank.

Diese behält den jeweiligen Aktienkurs im Auge und kauft und verkauft die Aktien bei Bedarf selbstständig. Dafür werden bestimmte Beträge oder Anteile am jeweiligen Gewinn fällig, die der Investor an die Bank zu zahlen hat.

Diese Methode eignet sich gerade für Laien und Einsteiger, da bei der Beauftragung der Bank auf ein geringeres Risiko gesetzt werden kann. In diesem Fall ist der mögliche Gewinn jedoch ebenfalls eingeschränkt.

Weitere Alternativen in Form von CFD-Handel

Differenzkontrakte, auch CFDs genannt, sind eine risikoreiche Alternative zum Erwerb klassischer Aktien. Hierbei werden beim CFD-Handel keine direkten Anteile an einem Unternehmen erworben – es wird lediglich auf den steigenden oder fallenden Kurs eines bestimmten Produktes gesetzt. Das Positive an dieser Methode ist zum einen die Hebelwirkung, die aktiviert werden kann und zum anderen der begrenzte Verlust.

Unter der Hebelwirkung versteht man, dass fiktiv ein höheres Kapital gesetzt werden kann als jenes, welches sich auf Ihrem Trading-Konto befindet. Dadurch sind schnellere Gewinne, ebenso wie schnellere Verluste, möglich. Das Risiko steigt also zusammen mit dem möglichen Gewinn.

Allerdings kann nur so viel verloren werden, wie sich auf dem jeweiligen Trading-Konto befindet. Das bedeutet, dass auf diesem Konto keine direkten Schulden aufgebaut werden können. Außerdem existieren zahlreiche Tools, die das Traden einfacher machen. So kann beispielsweise ein automatischer Stopp eingestellt werden, falls ein Produkt unter einen bestimmten Prozentsatz sinkt. Dadurch hält sich der Verlust in Grenzen.

Wo findet man seriöse Anbieter für den CFD und Aktienhandel?

Auf dem deutschen Markt gibt es viele Broker, die das CFD-Trading anbieten, wobei stets auf die Seriosität der Anbieter geachtet werden sollte. Ein solches Portal zum Vergleich unterschiedlicher Broker ist www.brokervergleich.net. Hier finden Sie die passenden Anbieter zu folgenden Produkten:
– Forex Broker Vergleich
– Aktien Broker Vergleich
– CFD Broker Vergleich
– Binäre Optionen Vergleich

Falls Sie vorhaben sollten, beispielsweise Kryptowährungen nicht als CFDs, sondern als virtuelle Währungen zu erwerben, benötigen Sie eine Wallet – eine virtuelle Geldbörse. Auch zu diesem Thema gibt es einen weitreichenden Bericht samt Vergleichen.

Hier wird erklärt, worauf man bei einer Wallet achten sollte, welche unterschiedlichen Arten existieren und wo Sie so eine virtuelle Geldbörse herbekommen. Oftmals finden sich sogar spezielle Aktionen auf der Seite, die ebenfalls sehr hilfreich sein können.

Zusätzlich zum kompetenten Vergleich unterschiedlicher Broker, bietet brokervergleich.net auch andere interessante Funktionen. Dort können ebenso Ratgeber und die neuesten News zu unterschiedlichen Themen aus der Finanzwelt eingesehen werden.

Foto / Quelle: pixabay

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