Wie die Weltpolitik im Jahre 2017 auf das Glücksspiel traf

Spätestens mit der Vereidigung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten sollte eins festgestanden haben: Nämlich, dass mit dem Einzug Donald Trumps ins Weiße Haus, dem ehemaligen Casinobesitzer, auch erstmals das Glücksspiel aktiv Einzug ins Tagesgeschäft der Politik gefunden hatte.

Nicht nur, dass Auseinandersetzung rund um Wettlimits nun die Politik beherrschten, erstmals nahmen auch Casinobesitzer Einfluss auf den Präsidentschaftswahlkampf. Klar, dass da Fragen rund ums Gambling noch Trumps gesamte Amtszeit begleiten werden. Wir verraten Ihnen, worauf Sie sich dabei einstellen sollten.

Wie die Glücksspielindustrie Trumps Wahlkampf unterstützte
Es darf wohl kaum verwundern, dass insbesondere die amerikanische Glücksspielindustrie, allen voran die konservativen Casinobesitzer, Trumps Wahlkampf unterstützten. Klar dürfte dabei jedoch auch sein, dass dies nicht uneingeschränkt uneigennützig geschah.

Schließlich hoffte so mancher Casinobesitzer bestimmt, dass die Wettlimits gelockert werden würden. Denn obwohl die Glücksspielbranche, allen voran die Online Casinos ständig wachsen, könnte die Aufhebung der Wettlimits doch ähnliche Folgen haben wie die vielversprechenden Casino Boni. Wussten Sie übrigens, dass es mittlerweile schon Websites wie www.casinobonus360.de gibt, die jeden Monat das beste Online Casino vorstellt?

Selbstverständlich wird da wohl auch die Lukrativität der Willkommensboni für neue Spieler sowie der Treueboni für Stammspieler auf dem Prüfstand stehen. Ob die Lockerung der Wettlimits für die realen Spielcasinos dabei ähnliche Folgen haben könnte wie die Einführung der Boni, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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Nicht alle Casinobesitzer sind auch Trump-Befürworter
Doch wenn Sie jetzt meinen, dass jeder amerikanische Casinobesitzer auch gleichsam Trump-Befürworter ist, dann irren Sie sich gewaltig. Allen voran der Geschäftsführer der MGM Resorts International Jim Mürren gab nach den Ausschreitungen in Charlottesville bekannt, dass er die MGM-Spenden der bislang sieben bekannten Anti-Hass-Organisationen entsprechend angleichen würde.

Zusammen mit Caesars Entertainment war es übrigens auch MGM, der Trumps Entscheidung das Programm „Deferred Action for Childhood Arrival“ (kurz DacaA) auslaufen zu lassen, scharf kritisierte.

Trump wollte dabei Kinder, die illegal in die Vereinigten Staaten von Amerika gebracht worden waren, wieder abschieben können. Caesars Entertainment und MGM sprachen sich auch deswegen gegen diese Maßnahme aus, weil sie selber viele dieser sogenannten Daca-Angestellten, die übrigens mittlerweile auch seit vielen Jahren in den USA leben, in ihren Casinos beschäftigen.

Auch in Großbritannien wurden 2017 Wettlimits heiß diskutiert
Natürlich laufen Online Casinos nicht nur in den USA den realen Spielbanken den Rang ab. Da darf es dann auch nicht verwundern, dass nicht nur in der amerikanischen Politik die Wettlimits auf der politischen Tagesordnung standen. Auch im Vereinigten Königreich wurden diese 2017 nämlich heiß diskutiert.

Insbesondere die profitablen Wettbüros mit ihren festen Quoten, die sogenannten Fobts standen im Vereinigten Königreich dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um Maschinen, die in den zahlreichen Wettshops im ganzen Land zu finden sind.

Hintergrund des Streits war dabei, dass im Oktober 2017 das Ministerium für Kultur, Medien und Sport in seinem Report zur Überprüfung der Glücksspielindustrie eine Reduzierung des Maximaleinsatzes zwischen £ 2 und £ 50 empfahl. Zuvor waren es zum Vergleich bis zu £ 100.

Da dieser Streitpunkt immer noch nicht abschließend geklärt ist, dürfte er auch 2018 für einigen Wirbel sorgen. Bleibt nur noch mit Spannung abzuwarten, welche Änderungen Trump im kommenden Jahr für die Glücksspielbranche in den Vereinigten Staaten durchsetzen wird. Denn der ehemalige Casinobesitzer hat wohl wie kein anderer, Casinos zum politischen Tagesgeschäft ernannt. Warten wir ab, mit welchen Folgen!

Foto / Quelle: pixabay

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