Fünf Tipps für ein gutes Arbeitsklima

Glückliche Menschen arbeiten gerne und besser. Dass zufriedene Mitarbeiter bessere Arbeit leisten, wurde bereits mehrfach statistisch bewiesen. So hat beispielsweise eine Studie von Alex Edmans gezeigt, dass Unternehmen, deren Mitarbeiter mit ihrem Job zufrieden sind, um 3,8 Prozentpunkte erfolgreicher auf dem Kapitalmarkt abschneiden. In einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa, war eine positive Arbeitsatmosphäre ausschlaggebend für die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Ein gutes Arbeitsklima ist für den Erfolg eines Unternehmens also entscheidend, besonders in der Zeit des Internets. Wieso genau, sehen Sie in den folgenden fünf Tipps, wie Sie das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen verbessern können:

1. Messen und bewerten
Die Arbeitsatmosphäre ist wichtig, um gute Bewerber anzulocken und dafür muss das gute Klima auch nach außen präsentiert werden. Dafür gibt es verschiedene Online-Plattformen. So können die Mitarbeiter der Galerie Gmurzynska Zürich, ihren Arbeitgeber auf kununu.com bewerten. Zu den Kriterien zählen Kategorien wie „Arbeitsatmosphäre“ und „ Interessante Aufgaben“.

Auf diese Weise erhalten aber nicht nur die Vorgesetzten einen Blick dafür, wie es um das Klima im Unternehmen bestellt ist. Auch interessierte Bewerber können die Einschätzungen der Mitarbeiter nachlesen. Das öffentliche Feedback ist heute schon weit verbreitet und daher ist es für Vorgesetzte so wichtig wie noch nie, ein gutes Arbeitsklima zu schaffen.

2. Das Führungsverhalten verbessern
Zentral für ein gutes Arbeitsklima ist das Führungsverhalten der Vorgesetzten. Die Beratungsfirma Gallup fand beispielsweise in einer Studie heraus, dass nur 15 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland an ihr Unternehmen emotional gebunden seien.

Der ausschlaggebende Grund dafür sei schlechtes Führungsverhalten. Auch in der Forsa-Studie gaben die meisten Befragten zwar an, dass sie mit ihrem Job zufrieden sind und motiviert anfangen, aber bei schlechtem Führungsstil schnell die Lust verlieren.

Das ist sowohl eine schlechte als auch eine gute Nachricht. Das Problem lässt sich nämlich durch Schulungen gut anpacken. Was kann man konkret tun? Besonders wichtig ist Feedback, sowohl negatives als auch positives. Niemand steht gerne alleine da, ohne zu wissen, wie die eigene Arbeit eingeschätzt wird. Grundsätzlich ist es auch wichtig, Interesse an den Mitarbeitern als Menschen zu zeigen.

Miteinander statt gegeneinander - so soll es ein!
Miteinander statt gegeneinander – so soll es ein!

3. Einen angenehmen Arbeitsraum schaffen
Die Räumlichkeiten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Gesundheit sollte am Arbeitsplatz nicht gefährdet werden. Dabei geht es nicht nur um Jobs, die sofort an gefährliche Umstände denken lassen, sondern auch um Kleinigkeiten, die Vorgesetzte in ihrem gemütlichen Büro gerne übersehen.

Einer Befragung des Fraunhofer Instituts zufolge haben 57 Prozent der Arbeitnehmer Probleme mit den Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz. Ein zu dunkler Arbeitsplatz drückt nicht nur die Stimmung, sondern ist auch auf Dauer schädlich für die Augen. Dabei lassen sich die Lichtverhältnisse oft mit geringem Aufwand ändern.

Auch das Großraumbüro ist Umfragen zufolge unbeliebt und sehr viele Mitarbeiter wünschen sich mehr Privatsphäre am Arbeitsplatz. Diese Anforderung ist jedoch leider nicht so einfach umzusetzen, wie eine Änderung der Lichtverhältnisse. Doch wenn es möglich ist, sollten Vorgesetzte darauf achten.

4. Respekt auf allen Ebenen
Respektvollen Umgang erwarten Mitarbeiter nicht nur von Seiten der Führungskräfte, sondern auch unter ihren Kollegen. Das heißt konkret: Keine Belästigung am Arbeitsplatz zulassen, kein Mobbing und keine Sticheleien tolerieren sowie die Probleme und Beschwerden der Mitarbeiter ernst nehmen.

Respekt zeigt sich aber auch in der Vergütung. Gehalt ist für die Befragten der Forsa-Studie auf Platz drei der wichtigsten Faktoren. Die Vergütung sollte fair und gleichberechtigt erfolgen, denn heutzutage können Mitarbeiter auch zu diesem Thema anonymisierte Angaben im Internet hinterlassen. Ein Unternehmen, das offensichtlich schlecht oder unfair vergütet, wird die besten Talente schnell an die Konkurrenz verlieren.

5. Die Vision des Unternehmens vermitteln
Die Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters sollte Sinn ergeben. Dafür können nur die Führungskräfte sorgen. Schließlich sind sie diejenigen, die am besten die Antworten auf die zentralen Fragen kennen: Wie genau trägt die konkrete Arbeit des individuellen Mitarbeiters zur Erfüllung der Unternehmensziele bei? Was ist eigentlich die Vision des Unternehmens? Wieso wurde es gegründet und wieso lohnt es sich, diesem Unternehmen acht Stunden seines Tages zu widmen?

Es ist wichtig, dass die Führungskräfte selbst hinter der Vision des Unternehmens stehen. Wenn nicht, werden sie das Leitbild den Arbeitnehmern auch nicht vermitteln können. Auch wenn die Arbeit monoton oder zeitweise stupide ist, sollte klar sein, wie sie das Unternehmen konkret voranbringt. Denn wozu muss man überhaupt gute Arbeit leisten, wenn sie sowieso keinen Sinn ergibt?

Das Fazit: An erster Stelle möchten Mitarbeiter wertgeschätzt werden. Dies zeigt sich sowohl durch respektvollen Umgang als auch durch eine gerechte Vergütung und die Bereitstellung angenehmer Arbeitsräume. Am wichtigsten sind aber motivierte Führungskräfte, die es schaffen, ihre Motivation auch auf ihre Mitarbeit zu übertragen.

Foto / Quelle: pixabay

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