Erfolgreich online motivieren und virtuelle Teamarbeit anleiten

Moderationskompetenz ist in vielen Arbeitsbereichen und Berufsfeldern von zentraler Bedeutung – etwa in Studium und Lehre, bei Beratung und Coaching, für Projektmanagement und Teamarbeit.

Eine professionelle Moderationstätigkeit ist in der Regel mit hohen Anforderungen verbunden, da Moderatorinnen und Moderatoren zahlreiche Rollen und Aufgaben bewältigen und neben Organisations- und Fachkompetenz auch über methodisch-didaktische Kompetenz und Sozialkompetenz (insbesondere kommunikative Kompetenz) verfügen müssen.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören beispielsweise die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung einer zielführenden Diskussion (Erstellung eines Leitfades oder Drehbuchs), das Herausarbeiten einer konkreten Zielsetzung, die Initiierung und Vernetzung von Gesprächsbeiträgen (sog. „Weaving“), die Unterstützung selbstgesteuerten Lernens und kollaborativen Arbeitens und die Sicherung von Arbeitsergebnissen.

Bei der Onlinemoderation kommt als weitere Herausforderung die Übertragung von (Präsenz-)Moderationstechniken in virtuelle Lern- und Arbeitsumgebungen hinzu, die dank der vielfältigen Möglichkeiten des Internets und der neuen Medien immer häufiger zum Einsatz kommen und ihre eigenen „Spielregeln“ besitzen.

Wie man erfolgreich online motiviert und virtuelle Teamarbeit anleitet
Online-Moderation an der Universität Hamburg lernen

Die siebenwöchige Weiterbildung Grundlagen E-Moderation richtet sich an alle, die einen Überblick über virtuelle Moderationstechniken und -kompetenzen erhalten wollen und planen, im Rahmen ihrer Tätigkeit moderierte Onlinekommunikation synchron (Chats, Virtuelle Klassenräume, Webinare) oder asynchron (Onlineforen, Wikis und andere kollaborative Tools) einzusetzen.

In diesem Blended-Learning-Kurs wird vermittelt, Online-Kommunikation und -Moderation in Einzelsegmenten genau zu planen, geeignete Onlineszenarien und Werkzeuge für Kommunikation und Information zu wählen, synchrone und asynchrone Kommunikation zu moderieren und didaktische Methoden online zu gestalten.

Parallel zur Erarbeitung der Themeneinheiten sammeln die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in der Onlinemoderation und haben die Möglichkeit, verschiedene Moderationsformen selbst auszuprobieren.

Weitere Schwerpunkte liegen auf virtuellem Zeitmanagement, der Förderung von Commitment und Motivation sowie der effizienten Gestaltung virtueller Teamarbeit. Grundlagen der E-Moderation startet am 13. Januar 2018 mit einem Präsenzsamstag. Eine Bewerbung ist noch bis zum 15.12.2017 möglich.

Foto / Quelle: ©rcx/fotolia.com, Universität Hamburg, Zentrum für Weiterbildung (ZFW)

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